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Freitag, 9. März 2012

Lesetipp - Fußball im Orient

Politik und Fußball gehören nicht zusammen - das ist zumindest die offizielle Linie der FIFA. Das dem in der Realität nicht so ist, daran besteht kein Zweifel. Mich interessiert dieser Politikkrams hinter dem Fußball nicht wenig und in Zusammenhang mit meiner Vorliebe für Ereignisse jenseits Deutschlands, Europas oder der USA bin ich auf die Fußball-Kolumne von zenith aufmerksam geworden.
Zenith ist die Zeitschrift für den Orient, die Nachrichten und Reportagen aus Regionen liefert, die sonst eher keine Hauptrolle in der Medienwelt spielen. Das Magazin selbst habe ich Sparfuchs mir noch nie gekauft, aber auch die Internetpräsenz liefert viel Lesenswertes.
Es gibt also eine Fußballkolumne auf zenith online und dort wird eben nicht vorwiegend über Transfers, Verletzungen und große Spiele berichtet sondern eher über die politischen Hintergründe und gesellschaftliche Zusammenhänge geschrieben. Beim Lesen merkt man, dass Helen Staude, die die Kolumne verfasst, kein Fußball-Nerd ist, aber es muss ja nicht jeder ein Walter-Frosch-Gedächtnisshirt tragen, um über Fußball schreiben zu können. Mal wird der Fußball als Scheidungsgrund in Ägypten thematisiert, ein anderes Mal geht es um das vermutlich erkaufte WM-Quali-Spiel zwischen Bahrain und Indonesien. Dinge also, über die man an anderer Stelle eher weniger bis keine Informationen findet. Schon allein deshalb finde ich die Kolumne interessant und lesenswert. Leider gibt es bei zenith online keinen eigenen RSS-Feed für die Kolumne, man kann also entweder alles oder nichts abonnieren oder von Zeit zu Zeit vorbeischauen.

Zu der Bahrain-Indonesien-Sache:
Bahrain hätte im Spiel gegen Indonesien mit neun Toren Unterschied gewinnen müssen (bei gleichzeitiger Niederlage der Katharis gegen den Iran), um noch Chancen auf die Teilnahme an der WM 2014 zu haben. Tatsächlich gewann man mit 10:0. Ein, sagen wir mal, unübliches Ergebnis für diese beiden Teams. Hier gibt es momentan das ganze Spiel zu sehen:



Der Kathar hat aber nicht mitgespielt und gegen den Iran ein Unentschieden erreicht. Die FIFA ermittelt trotzdem.

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