Es gibt keine Kleinen mehr und der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze!
Das sei hier nur vorangestellt, um es auch dem letzen Optimisten verständlich zu machen - die Europa League-Quali gegen den bulgarischen Vertreter aus Plowdiw wird kein Selbstläufer. Eine kompakte und erfolgshungrige, ja gierige, Truppe erwartet den VfB in Burgas.
Der 2-fache, in Worten "zwei-fache", bulgarische Meister, der die letzten 3 Partien gewonnen und bisher souverän Teams aus Kasachstan und Bosnien-Herzegowina in der EL abgefertigt hat, bittet zum Tanz.
Der "Gigant aus den Rhodopen" weiß erfahrene Bundesligastars wie Valeri Domovchiyski und zwei Zauberer vom Zuckerhut in seinen Reihen - sogar ein waschechter Romario findet sich im Sturm.
Die vielen Ausfälle auf Seiten des VfB machen es Bruno Labbadia nicht gerade leichter, eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen, die den Bulgaren die Stirn bieten kann.
Zur Einstimmung auf dieses Duell auf Augenhöhe habe ich eine Infografik mit den wichtigsten Facts zum Gegner der Stuttgarter zusammengestellt. Dem VfB könnte ein echtes Stahlbad auf europäischer Fußballbühne bevorstehen:
Ein Jahr im Kreis Ich spiele Fußball. In der letzten Liga. Und schreibe darüber. >>>Lesen>>> |
Miro Klose zum Scrollen Die lange Karriere des Miroslav Klose in der Nationalmannschaft. >>>Lesen>>> |
120minuten Lange Fußballtexte wechselnder Autoren. Von und mit mir. >>>Lesen>>> |
Posts mit dem Label Infografik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Infografik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 31. Juli 2013
Donnerstag, 7. Februar 2013
Europapokalvorschau - Dortmund vs. Donezk
Das CL-Achtelfinale steht vor der Tür. Anlass für mich, eine Infografik zu basteln, die ein paar nicht sehr geheime, aber interessante Fakten zu Dortmunds Gegner Donezk zeigt. Oben zu sehen in klein zum Pinnen auf Pinterest, unten in groß als Bilddatei - weitere Infos zur Entstehung unter dem großen Bild.
Wie im Bild zu sehen - gemacht mit dem kostenlosen Webdienst piktochart, der in einer neuen Version vorliegt. Die ist noch etwas buggy und auch die HTML-Darstellung mit Links (die ich liebend gern genutzt hätte) funktioniert noch nicht recht - deshalb als Bilddatei. Beim Weitergeben wäre ein Verweis auf mich schön. Im habe bereits weitere ähnliche Grafiken für die anstehenden Europapokalspiele vorbereitet - mehr nächste Woche.
Dienstag, 5. Februar 2013
Ticketpreise in der Bundesliga - visualisiert
Der Guardian hat vor Kurzem eine Aufstellung zu Ticketpreisen in Europa veröffentlicht und gleichzeitig alle Informationen zu den Preisen bei den einzelnen Klubs verfügbar gemacht. Diese Daten habe ich in eine Visualisierung für die Bundesliga gegossen. Die Visualisierung wurde mit der kostenlosen Software Tableau erstellt - man sieht vermutlich, dass ich damit gerade meine ersten Schritte mache.
Oben kann zwischen Einzeltickets und Dauerkarten ausgewählt werden. In der ersten Übersicht sind alle Bundesligateams mit der Preisspanne vom günstigsten bis zum teuersten Ticket angegeben. Man kann klar erkennen, wer wie günstige Tickets anbietet und wie weit die Preisspirale nach oben reicht. Aus der Darstellung sind natürlich keine Schlüsse darauf möglich, wie viel die Klubs über Ticketverkäufe einnehmen und auch die Größe der Kartenkontingente spielt keine Rolle.
In der Übersichtskarte sind die Preisunterschiede nochmal anders visualisiert - je größer der Kreis, desto größer der Preisunterschied zwischen günstigstem und teuerstem Ticket.
Unten dann noch mal ein Vergleich mit La Liga, Serie A und Premier League - die Durchschnittswerte werden gegenübergestellt.
Der Guardian weist darauf hin, dass bei einigen Klubs die Preise für Business- und VIP-Tickets enthalten sind. Und zu guter Letzt: Die Euro-Preise dürften nicht auf den Cent den realen Preisen entsprechen, da die Daten des Guardian in Pfund vorlagen und von mir umgerechnet wurden.
Oben kann zwischen Einzeltickets und Dauerkarten ausgewählt werden. In der ersten Übersicht sind alle Bundesligateams mit der Preisspanne vom günstigsten bis zum teuersten Ticket angegeben. Man kann klar erkennen, wer wie günstige Tickets anbietet und wie weit die Preisspirale nach oben reicht. Aus der Darstellung sind natürlich keine Schlüsse darauf möglich, wie viel die Klubs über Ticketverkäufe einnehmen und auch die Größe der Kartenkontingente spielt keine Rolle.
In der Übersichtskarte sind die Preisunterschiede nochmal anders visualisiert - je größer der Kreis, desto größer der Preisunterschied zwischen günstigstem und teuerstem Ticket.
Unten dann noch mal ein Vergleich mit La Liga, Serie A und Premier League - die Durchschnittswerte werden gegenübergestellt.
Der Guardian weist darauf hin, dass bei einigen Klubs die Preise für Business- und VIP-Tickets enthalten sind. Und zu guter Letzt: Die Euro-Preise dürften nicht auf den Cent den realen Preisen entsprechen, da die Daten des Guardian in Pfund vorlagen und von mir umgerechnet wurden.
Dienstag, 15. Januar 2013
Dauerkarten in der Premier League: Preis-Leistungs-Verhältnis
Update: Weitaus interessanter finde ich die Aufstellung des Guardian, der die Ticketpreise in den großen Ligen vergleicht - mit Möglichkeit zum Datendownload - vielleicht mache ich daraus noch etwas...
Genau das Richtige für den erfolgsorientierten Stadiongänger ist die interaktive Aufstellung des Telegraph. Die zeigt nämlich, wo man in der Premier League in der vergangenen Saison die meisten Tore und Punkte für sein Geld zu sehen bekam. Als Vergleichsgröße muss dafür der Kostenpunkt für die günstigste Dauerkarte herhalten.
Genau das Richtige für den erfolgsorientierten Stadiongänger ist die interaktive Aufstellung des Telegraph. Die zeigt nämlich, wo man in der Premier League in der vergangenen Saison die meisten Tore und Punkte für sein Geld zu sehen bekam. Als Vergleichsgröße muss dafür der Kostenpunkt für die günstigste Dauerkarte herhalten.
![]() |
| Wie viele Tore gibts fürs Geld? Screenshot - Telegraph.co.uk |
Im Schnitt muss der englische Fan 16 Pfund und ein paar Zerquetschte ausgeben, um ein Tor zu sehen - an der Anfield Road waren es sogar etwas mehr als 30 Pfund.
Vielleicht sollten sich die Dauerkarteninhaber in der Premier League mal Gedanken darüber machen, wie Sie ihre Geldanlage Dauerkarte optimieren können. Den größeren ROI könnte man sicherlich erzielen, wenn man in die Bundesliga übersiedelt - bei den hohen Dauerkartenpreisen auf der Insel wären die Reisekosten sicherlich schnell amortisiert - Stehplatzfeeling inkl.
Vielleicht sollte sich aber auch der Telegraph Gedanken darüber machen, ob so eine Infografik irgendeine Aussagekraft besitzt oder eine Erkenntnis mit sich bringt. Laufen jetzt die Fans der Reds in Scharen zu Everton über, nur weil Sie dort mehr Zählbares für ihr Geld bekommen?
Dienstag, 13. November 2012
Der durchschnittliche Meister
Bei meiner Meisterbesiegererhebung ließen sich ganz nebenbei noch andere Informationen zu Tage fördern, und zwar, wie der amtierende Meister in der darauffolgenden Saison geliefert hat. Als Feind von Zahlenkolonnen und Freund des Visuellen, habe ich mich an einer Infografik versucht (kostenlos erstellt mit Piktochart).
Siege und Niederlagen
Der amtierende Meister gewinnt mehr als die Hälfte seiner Spiele (53,5 %). Die restlichen werden je zu knapp einem Viertel verloren oder gehen Unentschieden aus.Die meisten Siege in einer Saison konnten die Bayern 72/73 erringen - insgesamt 25 Stück - das reichte natürlich zur Titelverteidigung. Die wenigsten Siege schaffte der Klub 68/69 - nur 9-mal konnte gewonnen werden - und stieg bekanntermaßen als einziger Meister direkt ab.
Die meisten Unentschieden als amtierender Meister kann der BVB verbuchen. Gleich 13-mal mussten die Punkte in Zeiten der Drei-Punkte-Regel 02/03 geteilt werden.
Nur eine einzige Niederlage mussten die Bayern bei ihrer Titelverteidigung 86/87 hinnehmen. Die meisten Niederlagen steckten nicht die abgestiegenen Nürnberger ein sondern der VfB Stuttgart 84/85 - ganze 15-mal ging man als Verlierer vom Platz.
Tore und Gegentore
Pro Saison schießt der amtierende Meister durchschnittlich 68,71 Tore - das sind etwas mehr als 2 Tore je Spiel. Auch hier sind es die Bayern, die aktuell den Bestwert halten mit 95 Treffern in der Saison 73/74. Selbst in der Niederlage konnten die Bayern das Toreschießen nicht lassen - die legendäre 4:7-Niederlage am Betzenberg ereignete sich am 12. Spieltag:Im Schnitt 40,69 Gegentore frisst der amtierende Meister. Die sicherste Meisterabwehr stellte der BVB, nur 24-mal zappelte der Ball im Netz - das reichte aber nicht zur Titelverteidigung sondern nur zu Platz 3 und den bereits erwähnten 13 Unentschieden in der Saison 02/03. Die durchlässigste Abwehr hatten die Bayern 74/75 am Start - 63 Gegentore gab es. 0:6 verlor man mit 6 frisch gebackenen Weltmeister gleich am ersten Spieltag beim Außenseiter in Offenbach:
Platzierung
Bei den Platzierungen der amtierenden Meister gehört der 10. Platz der Stuttgarter schon zum schlechtesten, was die Bundesliga zu bieten hat - nur die bereits angesprochenen Gegentor-Bayern (74/75, Platz 10) und die abgestiegenen Nürnberger bewegen sich in diesen Sphären. 12 Meister erreichten Platz 4 - 9, fast 70 % erreichten Platz 1 - 3 und gleich 15-mal gelang die Titelverteidigung. Im Schnitt bedeutet das eine Platzierung von 3,47 für den Meister.Jetzt aber endlich die angesprochene Infografik, die einem einen Großteil der Lektüre erspart:

Zur Infografik:
Gemacht mit Piktochart, erhoben mit Daten aus meiner Meisterbesieger-Statistik. Piktochart bietet in seiner free-Variante ordentliche Funktionen zur Formatierung an, die Möglichkeiten zur Darstellung der Daten ist stark begrenzt. Kreisdiagramm 1 gibt die Werte exakt wieder, am Balkendiagramm habe ich manuell herumgeändert (Minimum/Maximum) und das Platzierungsdiagramm ist nach Augenmaß entstanden. Im Großen und Ganzen ist der Dienst aber ganz brauchbar.
Abonnieren
Posts (Atom)



